Der Grips isst mit
Geistige Aktion braucht Energie
[can] Hamburg – Wer geistig arbeitet, muss regelmässig essen, da das Gehirn keinen Speicher für Energie hat. Und unser Gehirn ist gefräßig: Zwar macht es nur 2% unserer Körpermasse aus, doch es verbraucht beinahe 20% der aufgenommenen Nahrungsenergie und etwa 40% des Sauerstoffs. Fehlt Sauerstoff, dann sterben bereits nach 2-3 Minuten Gehirnzellen ab.
Komplexe Kohlenhydrate sorgen für konstanten Blutzuckerspiegel. Sie lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam steigen, sättigen somit länger und werden nur langsam abgebaut. Gute Energielieferanten sind beispielsweise Gemüse, Obst, (Vollkorn-)Getreideprodukte.
Schmieren Sie Ihr Denkorgan
Um fit zu bleiben, braucht unser Gehirn die richtigen Fette. Sogenannt mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Besonders reichhaltig enthalten sind sie zum Beispiel in Lachs, Makrele, Walnüssen, Raps-, Erdnuss-, Traubenkern- und Sojaöl. Ungesättigte Fettsäuren sind für die Entwicklung des Gehirns genauso wichtig, wie für dessen Erhalt. In Versuchen mit Alzheimer-Mäusen bremste die Gabe der Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA die Eiweißablagerungen im Gehirn, und schien den Verlust von kognitiven Fähigkeiten bei Alzheimer im Anfangsstadium zu verlangsamen. In Versuchen mit gesunden Tieren stellte sich heraus, dass diese Lernschwierigkeiten bekamen, sobald sie ausschliesslich mit schlechten Fetten ernährt wurden.
Energiefresser bedrohen Denkvermögen
Stress, Angst, Übermüdung, mangelnde Bewegung machen dem Gehirn die Energieressourcen streitig. Ausgeruht und ausgeglichen arbeitet das Gehirn wesentlich schneller und leichter. Eine aureichende Flüssigkeitszufuhr von 1,5 bis 2,5 Litern über den Tag verteilt, ergänzt das Gehirn-Ernährungs-Programm; ganz ohne Superpillen!
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